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Dyshidrotisches Ekzem: Was ist das? Symptome und Behandlung

Ein dyshidrotisches Ekzem ist eine chronische Dermatitis mit juckenden, flüssigkeitsgefüllten Bläschen, die meist symmetrisch an Händen und Füßen auftreten. Betroffene berichten oft von intensivem Juckreiz und einer gestörten Hautbarriere.

Die genaue Ursache bleibt unklar. Mehrere Ursachen wie Kontaktallergien (z. B. Nickel, Duftstoffe), Reizstoffe, Klima, Schweiß, Stress oder Rauchen spielen zusammen. Auch Hyperhidrose sowie Verbindungen zu Neurodermitis und Psoriasis werden beschrieben.

Der Verlauf ist typischerweise schubweise und verschlechtert sich oft in warmen Monaten. Die Diagnose erfolgt meist per Blickdiagnose und Anamnese; Allergietests und der Ausschluss von Pilzinfektionen sind wichtig.

Therapiemöglichkeiten reichen von kühlenden Umschlägen und entzündungshemmenden Cremes bis zu kortisonhaltigen Salben oder Calcineurin-Inhibitoren. Bei starkem Schwitzen helfen Leitungswasser-Iontophorese oder Botulinumtoxin A, und bei bakteriellen Infektionen kommen Antiseptika oder Antibiotika zum Einsatz.

Wesentliche Erkenntnisse

  • Kurze Definition: chronische dyshidrotische Dermatitis mit Bläschen und Juckreiz.
  • Typische Symptome betreffen vor allem Hände und Füße.
  • Mehrere Auslöser wirken zusammen; Allergietests können helfen.
  • Verlauf ist schubartig; Therapien reichen von Hausmitteln bis zur Phototherapie.
  • Praktische Tipps: milde Reinigung, gründliches Abtrocknen und reizfreie Pflege.

Überblick: Dyshidrose verständlich erklärt

Dyshidrose zeigt sich durch wiederkehrende, klare Bläschen an Händen und Füßen, die oft starken Juckreiz verursachen. Die Störung zählt zur Dermatitis und betrifft meist die Haut an Handinnenflächen und Fußsohlen.

Definition

Als spezielle Form der Dermatitis bezeichnet man Dyshidrose ein Hand- und Fußekzem mit typischen, klaren Bläschen. Die Veränderungen treten oft symmetrisch an beiden Händen beziehungsweise Füßen auf.

Nicht ansteckend

Die Erkrankung ist nicht ansteckend. Sie verläuft in der Regel schubweise und verschlechtert sich häufig im Frühling und Sommer.

  • Symmetrie: Warum beide Seiten meist betroffen sind.
  • Ursprungsbegriff: „dys“ (krankhaft) + „hidrós“ (Schweiß) – alleinige Schweißdrüsenschäden gelten heute als widerlegt.
  • Alltag: Dyshidrose geht oft mit einem Handekzem einher und kann chronisch wiederkehren.
MerkmalTypische StellenVerlauf
Klare Bläschen, JuckreizHände, Fingerzwischenräume, FußsohlenSchubweise, häufig in warmen Monaten
Symmetrische VerteilungBeidseitig an Händen/FüßenChronisch wiederkehrend möglich
Nicht infektiösOberflächliche HautveränderungManagement: Hautschutz, Trigger meiden

Dyshidrotisches Ekzem: typische Symptome erkennen

Häufig beginnen die Beschwerden mit kleinen, 1–2 mm großen, sehr juckenden Bläschen. Diese sitzen vor allem an Handinnenflächen, an den Fingerseiten und gelegentlich an den Fußsohlen.

Juckende Bläschen mit klarer Flüssigkeit und Rötung

Die Bläschen enthalten meist klare Flüssigkeit und können leicht gerötet wirken. Sie verursachen starken Juckreiz und brennen manchmal.

Nach einigen Tagen bis Wochen trocknen viele Blasen ein und platzen. Aufgeplatzte Stellen erhöhen das Risiko für Sekundärinfektionen.

Schuppenbildung, Hautrisse und Verdickungen im Verlauf

Im Anschluss bleiben oft trockene, schuppende Hautstellen zurück. Bei wiederholten Schüben kann die Haut verdicken (Lichenifikation) und schmerzhafte Risse entstehen.

Gelegentlich zeigen sich auch Nagelveränderungen. Chronischer Juckreiz fördert das Kratzen und damit die Entstehung von nässenden Wunden.

  • Lernen Sie die Leitsymptome: kleine, klare, stark juckende Bläschen und mögliche Rötung.
  • Achten Sie auf Zeichen eines Verlaufs: Eintrocknung, Schuppen und später Verdickung.
  • Warnsignale für Infektionen: zunehmende Rötung, Eiter oder Fieber.
  • Dokumentieren Sie Stellen und Verlauf mit Fotos für die Arztbesprechung.
PhaseTypische ZeichenRisiko
AkutWinzige Bläschen, klare Flüssigkeit, starker JuckreizAufplatzen, Infektion
SubakutEintrocknung, Schuppen, trockene HautSchmerzende Risse
ChronischVerdickte Haut, Lichenifikation, ggf. NagelbefallWiederkehrende Beschwerden

Wo die Bläschen auftreten: Hände, Fingerzwischenräume, Fußsohlen

Oft beginnen die Veränderungen an Handinnenflächen, Fingerseiten und an den Sohlen der Füße. Die ersten Stellen sind leicht zu übersehen, wenn die Bläschen klein bleiben.

Typisch ist eine symmetrische Verteilung an beiden Händen bzw. an beiden Füßen. Gleichzeitig auftretende Hand- und Fußekzeme sind möglich und helfen bei der Zuordnung der Diagnose.

  • Hauptlokalisationen: Handflächen, Außenseiten der Finger und Fingerzwischenräume.
  • Fußbefall: vor allem Fußsohlen und Zehenzwischenräume.
  • Seltenere Stellen: Bläschen können auch am Handrücken erscheinen.
  • Praktischer Tipp: Untersuchen Sie die betroffenen stellen gezielt bei Schmuck, Handschuh-Säumen und Schuhkontaktzonen.
  • Pflegehinweis: Schutz und feuchtigkeitsspendende Pflege richten sich nach der betroffenen haut.
StelleTypische ZeichenPraktische Hinweise
HandflächenViele kleine Bläschen, JuckreizSchonende Seife, Handschuhe bei Kontakt mit Reizstoffen
FingerzwischenräumeRötung, klares Bild der BläschenTrocken halten, sorgfältig abtrocknen
FußsohlenBlasenbildung beim Druck, SchuppenbildungAchten auf atmungsaktive Schuhe; Fußhygiene

Das Wissen um typische Stellen erleichtert die Selbstkontrolle. Bei Unsicherheit ist eine ärztliche Einschätzung zur Abgrenzung von Infektionen sinnvoll.

Formen und Verlauf: Dyshidrosis lamellosa sicca und Pompholyx

Die Erscheinungsformen der Erkrankung variieren deutlich. Bei der leichten Form sieht man kurze Phasen mit feinen Bläschen und anschließender Abschuppung der betroffenen stellen. Diese Variante heilt oft schnell ab, kann aber chronisch mit wiederkehrenden schüben verlaufen.

Leichte Ausprägung

Dyshidrosis lamellosa sicca zeigt zarte, kurzlebige Blasen. Danach folgt meist trockene Schuppung der Haut. Alltagstipps: feuchtigkeitsspendende Pflege und Reizstoffe meiden.

Schwere Ausprägung (Pompholyx)

Pompholyx bildet große, konfluierende Blasen. An Hand (Cheiropompholyx) oder Fuß (Podopompholyx) ist das Infektionsrisiko erhöht. Starke Schmerzen oder Eiterbedarf ärztlicher Versorgung.

Typischer Verlauf

Schübe treten häufiger in warmen, feuchten Perioden auf. Wärme und Feuchtigkeit fördern Blasenbildung und verschlechtern Symptome. Ein chronischer verlauf bedeutet: Trigger erkennen, Hygienemaßnahmen und frühzeitige Behandlung helfen Schübe zu verkürzen.

  • Leichte Form: kurze Phase, Abschuppung.
  • Schwere Form: großflächige Blasen, höheres Infektion-Risiko.
  • Bei starken Schmerzen oder Ausbreitung ärztlich abklären lassen.
FormTypische ZeichenKonsequenz
Dyshidrosis lamellosa siccaFeine Blasen, Abschuppung der HautSelbstlimitierend, Pflege reicht oft
Pompholyx (Cheiropompholyx / Podopompholyx)Große, zusammenlaufende BlasenErhöhtes Risiko für Sekundärinfektion; Arztbesuch empfohlen
Chronischer VerlaufWiederkehrende Schübe, v.a. bei Wärme/FeuchtigkeitTrigger vermeiden, Hautschutz, gezielte Therapie

Ursachen und Auslöser: von Nickel bis Stress

Verschiedene äußere und innere Faktoren können Schübe auslösen. Die Ursache ist meist multifaktoriell und lässt sich oft durch genaues Beobachten einschränken.

Exogene Faktoren

Kontaktallergene wie nickelhaltiger Schmuck oder Duftstoffe in Kosmetik fördern Schübe. Wiederholter Kontakt mit Reinigungsmitteln oder Lösungsmitteln reizt die Haut zusätzlich.

Hitze, warm-feuchtes Klima und starke Feuchtigkeit sowie häufiges Händewaschen verschlechtern die Lage. Achten Sie auf Handschuhe und hautschonende Produkte.

Endogene Faktoren

Atopische Hautveranlagungen wie Neurodermitis und andere Hauterkrankungen erhöhen die Empfindlichkeit. Auch Psoriasis, bakterielle Infektionen oder Pilz Infektionen können Trigger sein.

Genetische Disposition und Stress oder Rauchen wirken als Verstärker. Ein Ungleichgewicht des Darmmikrobioms wird diskutiert, spielt aber nur eine Nebenrolle.

Hyperhidrose als Verstärker

Übermäßiges Schwitzen verschlechtert Symptome. Die Schweißdrüsen-Funktion allein ist nicht die einzige Ursache, doch Hyperhidrose fördert Feuchtigkeit und Reizkontakt.

Maßnahmen wie Iontophorese, luftige Kleidung und regelmäßiges Abtrocknen reduzieren Rückfälle.

AuslöserAlltagstipp
Nickel & DuftstoffeNickelfreier Schmuck, reizfreie Kosmetik
Feuchtigkeit & SchweißFuß- und Handhygiene, atmungsaktive Materialien
Innere FaktorenStressmanagement, ärztliche Abklärung

Diagnose beim Arzt: Abgrenzen, testen, richtig einordnen

Für eine sichere Diagnose zählt die Kombination aus Inspektion, Patientengespräch und gezielten Tests. Der Arzt beurteilt die Haut Beschaffenheit, sucht nach Zeichen einer Infektion und fragt nach Verlauf, Auslösern und Vorerkrankungen.

Blickdiagnose, Anamnese und Allergietest

Oft reicht die Blickdiagnose in Verbindung mit der Anamnese. Typische Fragen betreffen Beginn, Häufigkeit, Berufs- und Kontaktfaktoren sowie familiäre Hauterkrankungen.

Besteht Verdacht auf Allergien, wird ein Allergietest empfohlen. Patch-Tests helfen, ein Kontakt Ekzem von einer allergischen Reaktion zu unterscheiden.

Abklärung gegenüber Pilzinfektionen und Kontaktekzem

Pilzinfektionen werden durch Abstrich oder Mikroskopie ausgeschlossen. Bei unklaren Befunden ergänzt eine Kultur oder PCR die Diagnostik Regel.

Die Unterscheidung von anderen Formen der Hautentzündung, wie einem toxischen oder allergischen Kontakt Ekzem oder Nesselsucht, entscheidet über die Therapie.

  • Vor dem Termin: Fotos, Liste möglicher Auslöser und Medikamente mitbringen.
  • Wann weiterführend: bei schweren, wiederkehrenden oder infizierten Schüben.
UntersuchungWozuErgebnis führt zu
Inspektion & AnamneseErstbewertungZielgerichtete Behandlung
Patch-TestAllergieabklärungKontaktmeidung, Anpassung Therapie
Abstrich / MikroskopiePilz-/BakterienausschlussAntimykotika oder Antiseptika

Akut behandeln: Was wirklich gegen Bläschen und Juckreiz hilft

Im akuten Schub zählt schnelles Handeln: Hitze kühlen, Bläschen schützen und Entzündung bremsen.

Bei leichten Beschwerden helfen Hand- und Fußbäder mit adstringierenden Gerbstoffen wie Eichenrinde. Diese Bäder trocknen Bläschen an und beruhigen die Haut.

Gerbstoff-Bäder, kühlende Umschläge und entzündungshemmende Cremes

Kühlende Umschläge lindern sofort den Juckreiz und reduzieren Schwellung. Entzündungshemmende Cremes mit Wirkstoffen wie Ectoin oder nichtsteroidale Präparate unterstützen die Wundheilung.

Kortisonhaltige Salben richtig einsetzen

In schweren Fällen wirken kurzzeitige, hochpotente kortisonhaltige Salben. Anwenden für 1–3 Wochen und dann schrittweise mit geringerer Potenz ausschleichen.

Dosierung und Dauer stimmen Sie mit dem Arzt ab, um Nebenwirkungen der haut zu vermeiden.

Antihistaminika bei starkem Juckreiz

Bei starkem, quälendem Juckreiz können orale Antihistaminika nachts helfen. Sie reduzieren den Drang zu kratzen und schützen so die betroffenen stellen vor Infektionen.

  • Zinkauflagen und vorsichtiges Kühlen unterstützen die Abheilung.
  • Hygiene: Bläschen nicht aufstechen oder aufkratzen.
  • Rückfettung nach dem Abklingen fördert die Hautbarriere.
MaßnahmeWann anwendenWirkung
Gerbstoff-Bäder (Eichenrinde)Leichte Bläschen, akute PhaseAdstringierend, beruhigend
Kühlende UmschlägeSofort bei Juckreiz/SchmerzSchmerzlindernd, entzündungshemmend
Kortison-Salben (stark → schwach)Schwere Schübe, kurzzeitigEntzündungssenkend, schubbegrenzend
AntihistaminikaStarker, persistenter JuckreizReduziert Kratzverhalten, verbessert Schlaf

Therapie bei schweren oder chronischen Verläufen

Bei langwierigen oder wiederkehrenden Verläufen sind spezielle Therapien nötig, die über Pflege und lokale Cremes hinausgehen. Ziel ist, Entzündungen zu dämpfen, Rückfälle zu reduzieren und die Hautbarriere zu stabilisieren.

Calcineurin-Inhibitoren (Pimecrolimus, Tacrolimus)

Topische Calcineurin-Inhibitoren modulieren das Immunsystem lokal und wirken entzündungshemmend. Sie sind eine Option bei chronischer dyshidrotische Dermatitis, vor allem wenn Kortison langfristig unerwünschte Nebenwirkungen hätte.

Im Vergleich zu starken Kortisonpräparaten führen sie nicht so häufig zu Hautatrophie. Die Anwendung erfolgt nach ärztlicher Anweisung und meist über Wochen bis Monate.

Systemische Therapie: Kortisontabletten im Ausnahmefall

Bei sehr schweren Schüben können kurzfristige Kortisontabletten nötig sein. Solche fällen sind die Ausnahme und erfordern ärztliche Überwachung wegen möglicher Nebenwirkungen.

Phototherapie: UV-/PUVA-Behandlung

Bringt keine Besserung mit topischer Behandlung, hilft oft Phototherapie. UV-B oder PUVA reduzieren Entzündung und können nach einigen Sitzungen Wirkung zeigen.

Üblich sind mehrere Sitzungen pro Woche über Wochen. Der Arzt bespricht Nutzen, Risiken und Dauer der Behandlung.

Bei Infektion: antiseptische Verbände und Antibiotika

Bei bakterieller Superinfektion werden antiseptische Verbände angelegt. Wenn eine Infektion nachgewiesen ist, verordnet der Arzt gezielt Antibiotika.

  • Suchen Sie den Arzt bei Ausbreitung, starken Schmerzen oder Fieber.
  • Langfristige Strategie: Rückfälle vermeiden, Hautbarriere stärken und Nebenwirkungen minimieren.
OptionWannWirkung
Calcineurin-InhibitorenChronische VerläufeEntzündungshemmend, geringeres Atrophierisiko
Systemische KortisonSehr schwere SchübeSchnelle Entzündungshemmung, kurzzeitig
Phototherapie (UV/PUVA)Therapieresistente FälleReduziert Schübe, langfristige Besserung

Alltag und Pflege: Trigger meiden, Hautbarriere stärken

Kleine Gewohnheitsänderungen reduzieren Feuchtigkeit und Reizkontakte an den betroffenen Stellen. Solche Maßnahmen helfen, Schübe zu verringern und die Haut zu beruhigen.

Hautfreundliche Routinen

Weniger Händewaschen, lauwarmes Wasser und seifenfreie, milde Produkte schonen die haut. Nach Wasserkontakt gut abtrocknen, auch zwischen den Fingern.

Reichhaltig eincremen, besonders abends, unterstützt die Barriere. Wählen Sie rückfettende Cremes ohne Duftstoffe.

Kontakt mit Auslösern reduzieren

Schmuck vor Nässe ablegen und Kontakt mit Nickel, Duftstoffen sowie aggressiven Reinigern meiden. Latex kann ebenso reizen.

Arbeitsschutz und Textilien

Tragen Sie Handschuhe mit Baumwollfutter oder Baumwollhandschuhe unter Arbeitshandschuhen. Socken aus Baumwolle und Lederschuhe statt Kunststoff reduzieren Reibung und Feuchtigkeit.

Hyperhidrose managen

Bei starkem Schwitzen helfen Leitungswasser-Iontophorese und in ausgewählten Fällen Botulinumtoxin A. Diese Verfahren reduzieren die Aktivität der Schweißdrüsen und verlängern schubfreie Zeiten.

  • Entwickeln Sie eine hautfreundliche Routine: mild reinigen, sanft abtrocknen, reichhaltig eincremen.
  • Erkennen und vermeiden Sie typische Trigger im Haushalt und Beruf.
  • Schützen Sie Hände und Füßen mit passenden Handschuhen, Socken und Schuhen.
  • Stress reduzieren: Entspannungstechniken können Schübe mildern.
ProblemPraktischer TippWirkung
FeuchtigkeitGründlich abtrocknen, BaumwollmaterialWeniger Reiz und Aufweichen
KontaktallergeneNickelfreier Schmuck, reizfreie KosmetikWeniger Entzündungen
Übermäßiges SchwitzenIontophorese oder Botulinumtoxin AReduzierte Blasenbildung

Fazit

Dieses dyshidrotisches Ekzem ist nicht ansteckend, verursacht aber starken Juckreiz an Händen und Füßen. Der Verlauf ist schubweise und die Krankheit braucht oft Geduld bei der Behandlung.

Mehrere Ursachen wirken zusammen. Eine sichere Diagnose und die Abgrenzung zu anderen Hautproblemen sind wichtig für die richtige Therapie.

Im Akutfall helfen Kühlung, Gerbstoffe und entzündungshemmende Präparate; bei schweren Verläufen stehen Calcineurin-Inhibitoren, Phototherapie oder kurzzeitige systemische Kortisongaben zur Verfügung.

Langfristig gilt: Auslöser meiden, Hautbarriere stärken und Alltagsschutz für Hände und Füße schaffen. So lassen sich Rückfälle reduzieren und die Lebensqualität verbessern.

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